Konzeption

Sprachförderung

Hier veröffentlichen wir Auschnitte unserer Kindergarten-Konzeption.

Die vollständige Konzeption können Sie hier herunterladen:
Kindergartenkonzeption

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Rahmenbedingungen

2.1 Wir über Uns

Am 30. Oktober 1971 wurde der ev. Kindergarten Rothenuffeln unter der Trägerschaft der Kirchengemeinde Oberlübbe-Rothenuffeln eingeweiht.
Der Kindergarten wurde als Drei-Gruppen-Einrichtung gebaut und besteht auch heute noch in der Form.
In unserer Einrichtung werden 70 Kinder altersgemischt in drei Gruppen mit je 20 bis 25 Kindern betreut. Seit 1990 arbeitet unsere Einrichtung integrativ, d.h. wir betreuen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam.
Seit August 2008 besuchen unsere Einrichtung auch Kinder unter drei Jahren. Sie werden in einer altersgemischten Gruppe mit Kindern von 2 bis 6 Jahren betreut.
Am 01. November 1996 hat unsere Tageseinrichtung für Kinder zum 25. Jubiläum einen Namen bekommen. Er heißt seitdem „ev. Kindergarten Hand in Hand“.
Hand in Hand ist auch der Leitsatz unserer Einrichtung, denn für uns stehen die Kinder im Vordergrund und nicht ihre Herkunft und Lebensumstände.
Mit Akzeptanz und Unterstützung möchten wir den Kinder die Hand reichen und sie ein Stück ihres Weges begleiten.

2.2 Öffnungszeiten

25 Stunden Buchungszeit: vormittags von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

35 Stunden Buchungszeit A: vormittags von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr nachmittags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
35 Stunden Buchungszeit B: vormittags von 7.00 Uhr bis 14.00 Uhr

45 Stunden Buchungszeit: ganztags von 7.00 Uhr bis 16.15 Uhr


2.3 Ferienzeiten
Unsere Tageseinrichtung ist drei Wochen in den Sommerferien geschlossen.
Während dieser Schließungszeit ist nach Absprache eine Betreuung in der Tageseinrichtung Oberlübbe gewährleistet.

Auch an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir geschlossen.

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4. Christliches Miteinander





4.1 Christliche Erziehung im Kindergarten

Die Einrichtung versteht sich als Baustein im Aufbau der evangelischen Kirchengemeinde. Die Kinder im Kindergarten erleben mit uns christliche Gemeinschaft und wachsen so im Vertrauen auf Gott heran.
Wir möchten Kindern die Grundelemente des christlichen Glaubens wie Liebe, Hoffnung, Vertrauen und Vergebung ganzheitlich erfahrbar machen.
Christliche Normen und Werte, wie verantwortungsvoller Umgang mit der Schöpfung und Wertschätzung, Achtung und Fürsorge für die Mitmenschen bilden das Fundament unseres Zusammenlebens.
Die Kinder verinnerlichen, dass sie einzigartig sind im Aussehen, mit ihren Fähigkeiten, ihren Stärken und Schwächen.
So bekommen die Kinder im Kindergarten ein Fundament an Erfahrungen mit dem christlichen Glauben, das sie auch außerhalb der Einrichtung z.B. im Kindergottesdienst vertiefen können und dadurch in die Gemeinde hineinwachsen.



4.2 Kindergarten als Teil der Kirchengemeinde

Um den Kindern das Hineinwachsen in die Kirchengemeinde zu ermöglichen, werden verschiedene Aktionen gemeinsam mit der Kirchengemeinde geplant und durchgeführt. Der Familiengottesdienst ist z. B. nur ein Teil davon. An verschiedenen Sonntagen im Jahr wird der Familiengottesdienst im Kindergarten mit den Kindern erarbeitet und vorbereitet. Die Kinder nehmen aktiv am Gottesdienst teil und gestalten ihn. Auch bei Gemeindefesten können sich die Kinder einbringen, durch z. B. Tänze, Theateraufführungen oder Spielaktionen.
Einmal im Jahr kommen die Mitarbeiter des Kindergottesdienstes zu Besuch in den Kindergarten um sich vorzustellen. Und ein Besuch des Kindergottesdienstes mit den Kindern ist ebenso einmal im Jahr geplant.
Für unsere Schuki‘s steht eine Kirchführung und ein Besuch der „wilden Fische“ (Minijungschar) auf dem Programm. So erleben alle Kinder den Kindergarten als Teil der Kirchengemeinde und sich selbst auch zugehörig. Sie lernen einzelne Gruppen kennen und können sanft in sie hineinwachsen.




5. Gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung

Unser Kindergarten wurde mit der Gründung 1971 immer wieder von Kindern mit Behinderung besucht. Seit 1990 arbeiten wir offiziell integrativ.
Grundsätzlich lässt unser Verständnis für Menschen mit und ohne Behinderung (bzw. Andersartigkeit) eine Ausgrenzung bestimmter Kinder nicht zu.


„In Wirklichkeit ist die Behinderung nach wie vor die Art von Verschiedenheit, die benachteiligt wird. Es ist eine schwere, aber notwendige Aufgabe für uns alle, diese Benachteiligung zu überwinden.“
(R. v. Weizsäcker)

Alle Kinder sollen in ihrem sozialen Umfeld die Möglichkeit haben einen wohnortnahen Kindergarten zu besuchen. So werden bestehende Freundschaften und Kontakte zwischen Eltern und Kindern nicht auseinander gerissen.
Es gelten für alle Kinder, ob mit oder ohne Behinderung, die gleichen Ziele, Inhalte und Methoden.
Die Kinder spielen miteinander und lernen jeden in seiner Einzigartigkeit wahrzunehmen und zu akzeptieren. Durch Nachahmung lernen Kinder mit Handicap schneller, aber auch die Gesamtgruppe profitiert, vor allem im sozialen Bereich, vom Zusammenleben z.B. können Fragen, Vorurteile und Unsicherheiten der Kinder aufgefangen werden.
So wird der Kindergarten ein Ort des gemeinsamen Leben und Lernens.
Je nach Art und Schwere der Behinderung kann es jedoch Grenzen der Integration geben. In Zusammenarbeit mit den Eltern, dem Kindergarten und anderen Institutionen soll der bestmöglichste Förderort für jedes Kind gefunden werden.
Ein regelmäßiger Austausch mit den zusätzlich fördernden Therapeuten und den Eltern ist ein wichtiger Bestandteil unserer integrativen Arbeit.

Für die Umsetzung dieser Ziele in den Alltag ergeben sich praktische Konsequenzen:
Entwicklungsprozesse in Sprache und Bewegung sind oft verzögert
und erfordern einen pädagogischen Mehraufwand an Zeit für die Einführung, Übung und Sicherung von erlernten Verhaltensweisen.
Um diesen Mehraufwand gewährleisten zu können, wird nach §39 BSHG ein Antrag auf Einstellung einer zusätzlichen Kraft gestellt.

6. Die altersgemischte Gruppe
Kinder besuchen uns ab dem zweiten Lebensjahr bis zum Schuleintritt. In unserer Einrichtung haben wir uns bewusst für altersgemischte Gruppen entschieden. Aus Erfahrung wissen wir, dass diese Gruppenform der persönlichen Entwicklung aller Kinder förderlich ist, da auch in unserer Einrichtung die Anzahl der Kinder ohne Geschwister zunimmt.
Die ständigen Wiederholungen und täglichen Rituale im Tagesablauf tragen zur Sicherheit bei und bilden die Basis für weitere Entwicklungsschritte.
In Gruppen in denen sich das Alter und damit der Entwicklungsstand unterscheidet, profitieren alle Kinder von einem vorbereiteten, altersangemessenem Umfeld.
Durch die vielfältigen Angebote und das gemeinsame Erleben z.B. von Morgenkreis, Bilderbuchbetrachtung,
Bewegungs- und Spielangeboten werden gerade die Jüngsten nicht nur in ihrem Sprechverhalten positiv beeinflusst.
Die Kinder lernen ganzheitlich, das heißt in der Motorik, Selbständigkeit, kognitiven Wahrnehmung, Persönlichkeitsentwicklung usw.
Die älteren Kinder der Gruppe übernehmen eine Vorbildfunktion wodurch in besonderem Maße soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft gefördert werden.
Dieses hat bei ihnen eine Stärkung des Selbstbewusstseins und Selbstständigkeit zur Folge, was in höchstem Maße für die Schulfähigkeit erforderlich ist.




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